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| Daten von Toms Honda Stream | |||
| Modell: Stream 1.7 ES | Fahrgestellnr. RN17801 C203*** | Inverkehrssetzung 27.07.01 | Dragon Pearl |
| Zubehör: Spoiler, und viel eigenes dazugebaut | |||
| Toms Testbericht vom Honda Stream | |
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Wieso ich einen Stream kaufte | |
| Das
wir ein größeres Auto brauchten, war
uns kurz nach der Geburt unserer Tochter aufgefallen.
Die alten Platzverhältnisse in unserem Alfa
Romeo reichten lange nicht mehr aus und der Kofferraum
war mit dem Kinderwagentransport schon völlig
ausgelastet. Mein Vater hatte sich in dieser Zeit den neuen Honda Jazz zugelegt und schaute schon mal vorweg u.a. bei Honda nach einem Auto passend zu unseren Wünschen. Unsere erste Wahl viel dabei auf einen gebrauchten Honda Shuttle. Aber man soll ja nichts überstürzen und wir versuchten uns das Auto ca. 3 Wochen später anzusehen. Und wie es sein sollte, war das Auto schon verkauft. Bei einem späteren Kurzurlaub schauten wir deshalb spontan noch einmal bei Honda vorbei und der Verkäufer zeigte uns den damals neu erschienenen Honda Stream. Das Karosseriestyling hob sich wohltuend von der Masse ab und gefiel uns auf Anhieb. Die Beratung durch unser Autohaus war erstklassig und am gleichen Tag konnten wir zur ersten Probefahrt losfahren. Als Ergebnis hatten wir Stunden später den Kauvertrag unterschrieben und das lag weniger an den Künsten des Verkäufers, sondern an der Begeisterung für die Optik. Wir kauften dieses Auto völlig aus dem Bauch heraus und erkannten für uns durch den täglichen Gebrauch die Stärken aber auch Schwächen an diesem Auto. |
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| Mein persönlicher Bericht nach 37 000 km | |
| KAROSSERIE:
Der Stream stellte
sich zum Zeitpunkt seiner Neuerscheinung für
uns als völlig neues Karosseriekonzept dar.
Leider hat dieses inzwischen schon Nachahmer in
Form eines z.b. Ford C-Max gefunden. Die Verarbeitung der Karosserie sowie der Innenverkleidung ist tadellos, reicht aber aufgrund der etwas breiteren Spaltmaße ( die sehr genau und gleichmäßig sind ), nicht ganz an die der neueren deutschen Konkurrenten heran. Die Türen schließen mit dem allseits erwünschten "Plopp", ohne metallisch zu klingen. Gimmicks, wie die breite Chromleiste am Heck und der verdeckte Griff der Heckklappe, werten hier zusätzlich auf. Die
Rundumsicht im Auto ist sehr gut. Das Styling der Karosse war für uns das mitentscheidende Kaufargument, da man mit diesem Auto endlich auch ein Stück Individualität im Segment der kleineren Vans bewegen konnte.
Beim Öffnen
der großen Türen empfängt einen
als erstes ein ungewohnter Anblick. Das Fehlen der
Mittelkonsole und der ins Armaturenbrett integrierte
Schalthebel vermitteln ein Raumgefühl, welches
von außen auf den ersten Blick nicht zu erwarten
war. Das erfrischende Styling
der äußeren Hülle setzt sich im
Innenraum leider nicht fort. Die Instrumentierung
kann durchaus als langweilig gelten und die verwendeten
Kunststoffe könnten etwas Abwechslung in ihrer
grauen Schattierung erhalten. Hierbei kann jeder
nach seinen eigenen Vorstellungen tätig werden,
da Honda im Zubehör bereits Angebote erstellt
hat. Alle Materialen sind gut verarbeitet und der
Qualitätseindruck der oberen Materialen wird
durch uns als positiv bewertet. Funktionell
sind bisher keinerlei Mängel in Erscheinung
getreten, jedoch findet nicht jeder Fahrer auf Anhieb
eine für ihn passende Sitzposition. Hierbei
unentbehrlich ist das in seiner Höhe verstellbare
Lenkrad um einen vollständigen Blick auf alle
Instrumente haben zu können. Die Sitze sind
in ihrer Höhe und längs komplett verstellbar. Ablagemöglichkeiten
sind zur Genüge vorhanden und unter dem Sitz
des Beifahrers befindet sich für Kenner noch
ein geräumiges Fach für große Atlanten,
welches herausgezogen werden kann, auch wenn der
Sitz benutzt wird. Der
Kofferraum ist durch seine niedrige Ladekante sehr
gut zugänglich. Auf Höhe der hinteren
Radhäuser befindet sich auf der rechten Seite
ein aufklappbares Fach um verschiedenes Werkzeug
zu verstauen. Auf der linken Seite wird hinter der
Verkleidung, leicht zugänglich, der Wagenheber
verstaut. Bei aufgebauter dritten Sitzreihe reicht
der Platz konstruktionsbedingt nur noch für
den Transport von 2 Kästen Bier oder Ähnlichem. Die
Stärken des Stream liegen für uns, neben
der Optik, in der Variabilität des Innenraums
und der Sicherheitsausstattung. Die Platzverhältnisse
sind sehr großzügig. Vorn braucht sich
niemand beengt fühlen. In der zweiten Sitzreihe
sieht es ähnlich aus. Allerdings ist der Sitz
in der Mitte ( Rückenlehne zum Durchladen langer
Ladung klappbar), wirklich für eine 3 Person
nur bedingt und kurze Strecken geeignet. Leider
ist nur ein Beckengurt vorhanden und 3 Personen
sitzen hier nebeneinander nicht wirklich komfortabel. Bei
Bedarf kann auch die zweite Sitzreihe komplett und
getrennt umgelegt werden. Größere Transportmengen
können so bewältigt werden.
Der Honda Stream ist in jeglicher Hinsicht ein gutmütiges Auto und für jeden Fahrer sicher bewegbar. Der Stream ist für mein Gefühl relativ straff gefedert und wankt sich in Kurven trotz seines erhöhten Schwerpunktes wenig auf. Auf
glattem Asphalt sehr komfortabel, als Reisemobil
gut geeignet, erfüllt das Auto unsere erwarteten
Ansprüche. Bodenwellen werden sauber ausgebügelt,
bei kurzen Stößen sind Reserven vorhanden.
Verbesserungswürdig ist auf jeden Fall die
Dämmung der Vorder - und Hinterachse, welche
auf kürzen Stößen seinem Fahrer
den Zustand der Straße mitteilt und gelegentlich
hörbar zu poltert beginnt. Der genaue Geradeauslauf
des Wagens und das damit verbundene ungleichmäßige
Abfahren der Bereifung wurde durch uns bemängelt.
Die
Bremsanlage kommt mit dem Gewicht des Stream ausgezeichnet
zurecht.
Unser
1,7 Liter Aggregat leistet bei ca. 6000 U/min 125
PS. Um genügend Vortrieb zu ermöglichen, muss der Motor dabei auf höheren Drehzahlen gehalten werden. Bei entsprechender Fahrt senkt sich der Geräuschpegel nach dem Einrollen spürbar. Zu
bemängeln ist nach unseren Eindrücken
lediglich das mitunter hakelige Getriebe im hohen
Drehzahlniveau ( welches sich ansonsten sauber durchschalten
lässt ), sowie der unsynchronisierte Rückwärtsgang,
der des öfteren etwas Fingerspitzengefühl
erfordert. Als erste Wahl ist der
2,0 Liter iVtec zu empfehlen, der mit variabler
Ventilsteuerung und weiteren Leistungsreserven aufwarten
kann. Für den Stadtverkehr und nur gelegentlichen
rasanten Autobahnauftritten ist der 1.7 Liter bestens
geeignet. | |
| Bildgalerie meines Streams | |
![]() die Seitenansicht von von hinten | ![]() Frontansicht |
![]() Das Heck | ![]() Frontseitenansicht nach Umbau |
![]() Innenraum | ![]() Toms Arbeitsplatz |
| copyright©Fil Koniaris, Hinwil-Hadlikon | |