Eigenbau Unterschrankfilter

Filter Seitenansicht wie es aussehem sollte

Der Pumpenschacht

Ansicht Filterbeckens beim Probelauf

Rohrleitungen vom Becken

Zuerst gehts durchs Syporax, dann die Filtermatten


Von oben Betrachtet


Die letzten Kammern

Pumpenkammer

Bau meines Unterschrankfilters:

Durch die grösse des Aquariums war es unumgänglich geworden das Becken mit einem Unterschrankfilter zu betreiben, ansonsten hätte ich zwei bis drei käufliche Filter einsetzten müssen. Und überall Schläuche rumhängen usw. das wollte ich nicht wirklich. Vor allem wenn schon vorhandene Bohrungen im Hauptbecken bestehen. Das ganze ist dann eigentlich relativ einfach. Was für mich etwas schwieriger erschien das austüfteln wieviel Wasser das bei einem Stromausfall ins Filterbecken abfliest. Anhand von dem muss das Filterniveau bestimmt werden, mann will ja keine Ueberschwemmung zu Hause haben ;-).
Zu berechnen gibt es eigentlich nur die Rücklaufpumpe mit der zu überwindenden Höhe.
Also sollte man schauen was oben am Ausgang der Rückleitung an Wassermenge heraus kommt.
Nun fliest das Wasser über die Überlaufkammer im Aquarium in die Rohrleitungen unter dem Becken in die erste Kammer mit Syporax, scheinbar braucht das Syporax bzw. die Bakterien darauf ziemlich Sauerstoff.
unter der ersten Kammer ist ein kleiner Spalt die das Wasser unten durch leiten. Danach fliest es durch die 4 Matten, zuerst die grobe, dann zwei mittlere und zum Schluss die feine Matte.
Die Filtermatten sind im U-Profile eingelassen, dass U-Profil am Boden sorgt dafür das hinter den Matten sich eine Mulmschicht bildet, die soll auch ganz nützlich sein.
Nach einem Jahr bildet sich ca. eine 3-5 cm hohe Schicht die dann abgesaugt werden kann bei der Reinigung.
So, zur Sicherheit habe ich Dreiecke in die Matte geschnitten damit wenn mal eine Matte verstopft und sich das Wasser staut und in dieser Kammer der Wasserpegel steigt, kann es über diese Notöffnung trotzdem zur nächsten Kammer fliesen.
Was noch bleibt ist die Pumpenkammer, die ich unterteilt habe. Das heisst die Pumpe steht für sich in einer Kammer, zuvor hat es aber noch eine Kammer die für Notfälle gedacht ist und auch relativ klein. In dieser kann man Kohle oder sonstige Zusätze reingeben die für die Wasserqualtät notwendig sind.
Als Zubehör verwende ich einen PH und Leitwertcontroller und einen Wasserstandregler, der immer Wasser nachfüllt damit das Wasserniveau nicht zu tief sinkt.

Wartung: Bis jetzt musste ich einmal im Jahr denn Mulm absaugen und die Filterpumpe reinigen. Ich muss gestehen sehr praktisch :-), wenn man bedenkt das ich vorher einmal im Monat die Filter reinigen musste.
Bei Fragen einfach eine Mail schicken.

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