Pseudohemiodon Laticeps

Vor dem Einzug ins Aquarium, beim Wasserangleichen

Meine Daten:
Famiilie: Loricariidae/Unterfamilie Loricariinae
Name: Pseudohemidon Laticeps
Herkunft: Paraguay
Grösse: ca. 35cm
Temperatur: 22-30 Grad
Wasser: Sauerstoffreich



Was es wohl auf dem Boden zu futtern gibt?

Sein Spitzname: *Buddli*
Einzugsdatum ins Becken: 21.06.2003
Meine Haltungserfahrungen:Persönlicher Bericht:
Der Buddli wie wir in liebevoll nennen kam in einem schlechten Zustand in mein Becken. Der Händler hielt ihn, in einem Becken mit groben Kies, wo er sich nicht eingraben konnte. Die Barsche und braunen Antennenwelse taten noch ihr übriges. Das Tier ist sehr ruhig und wenn mal an im rumgezupft wird, ist es schon zu spät. So hatte der Buddli Verletzungen am Schwanzstiel und die Schwanzflosse war auch drastisch gestutzt worden. Der Händler hatte durch die falsche Haltung 4 von 5 Tieren verloren und flehte mich an ihn doch zu kaufen. Ich sah dem Buddli an wie schlecht es im ging, seltsam denn sonst bin ich noch nicht so weit mit den Beobachtungen.
Obwohl ich die Haltungsbedingungen nicht kannte nahm ich ihn mit, denn Sand konnte ich ihm anbieten, um sich einzugraben, das war vorerst mal das Wichtigste um sich zu erholen. Nach dem Angleichen legte ich ihn vorsichtig ohne das Händlerwasser ins Becken. Ohne grosse Hektik gleitete er zu Boden. Dort angekommen begann das schönste Schauspiel, ganz schnell hin und herbewegend grub er sich ein. Nun guckten mich zwei Augen an und ringsherum war nur Sand. So jetzt liess ich ihn mal Ruhen und ich begann mich im Web zu informieren.
Zu meiner Erleichterung ist er nicht so heikel wie ich befürchtete. Am liebsten mag er Flockenfutter, da dreht er regelrecht ab: raus aus dem Sand und wie wild alles zusammen suchen. Granulat fungiert an zweiter Stelle im Speiseplan, da wird er meist auch ganz wild. Bei beiden Sachen kommt es mir vor wie wenn er jagen wollte.
Gefrierfutter mag er auch ganz gerne. Allerdings hebt er dann meist nur den Kopf und wartet bis im was vor den Mund treibt.
Mit den Tabs tut er sich etwas schwerer aber auch das funktioniert, allerdings sollte man die Tabs zerbrechen zu kleineren Stücken. Diese werden dann gepackt und er gräbt sich damit ein und nuckelt in aller Ruhe daran herum.
Sein Verhalten ist absolut ruhig, nichts scheint ihn aus der Fassung zu bringen, sogar bei leichtem mulmen muss ich um ihn rum, es stört ihn nichts. Wird er von Sand zugeschüttet, wedelt er sich wieder frei und schaut dem Treiben zu.
Was wichtig ist, und diesen Punkt darf man nicht ausser acht lassen, es dürfen keine aggressiven Fische im Becken sein. Auch bei Welsen ist peinlich genau darauf zu achten. Es könnte sein das z.B. Antennenwelse ihn am Rücken abraspeln, ohne das Buddli dies merkt.
Ich denke dass dies der einzige Knackpunkt ist, die Beifische sollten sehr sorgfältig gewählt werden. Auch beachten sollte man dass der Buddli doch ziemlich gross wird, für ein Paar sollte genügend Grundfläche vorhanden sein.
Die Temperaturen sollten zwischen 22 und 30 Grad liegen.
Was auch noch wichtig, ist dass der Bodengrund sauber gehalten wird, nicht dass sich irgendwo gefährliche Bakterien ansiedeln können und das empfindliche Saugmaul des Pseudohemiodon befallen.
Viel mehr kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht berichten, auf alle Fälle zwinkern wir uns immer mit den Augen zu, der Buddli macht uns auf alle Fälle sehr viel Freude.


Miit diesen Verletzungen kam ich ins Becken, dank Fils guter Pflege und Beobachtung wie es mir geht ist die Veletzung ziemlich schnell verheilt, ohne Medikamente


Eigentlich will ich nur noch ins Becken und entlich etwas Ruhe haben. Der Kerl schüttet immer wieder Wasser rein, für was soll das denn nun gut sein?


Bevor noch ein anderer das Futter wegfrisst wird das in Sicherheit gebracht

"Na siehst du kein Karies und kein Zahnstein"
Das gewaltig aussehende Saugmaul

"gut getarnt ist die halbe Miete" sagt Fil, aber suchen tut er mich immer und wenn ich mal nicht zu finden bin, kriegt Fil immer eine Krise, ob er mich mag ?

"Na kleiner hier gibts nichts mehr zu futtern". Der kleine L183 hat einen schönen Respektabstand, der Buddli könnte in glatt einsaugen.
Endlich kriegt der Buddli Gesellschaft am 07.06.07
Durch einen Riesenzufall bekamm der Buddli neue Spielgefährten, lange habe ich gesucht bis ich welche gefunden habe. Durch eine Anzeige in einem Aquaristikforum entdeckte ich zwei Laticeps die nicht mehr zum neuen Besatz des Aquarianers gepasst haben. Das war mein Glück und ich hoffe auch das Buddli seine helle Freude an seinen Artgenossen hat, die zwar noch ein wenig klein sind. Das hatte ich wohl überlesen das die Tiere nicht ganz so gross sind. Nichts desto trotz habe ich mir die zwei abgeholt und werde sie beobachten. Ich konnte es nicht lassen erste Bilder zu machen.

Hier noch im Transporteimer

Nach dem einstzten gabs erts mal Futter

Huch da ist ja ein Futterkonkurent


Na ja mit dem eingraben klappts noch nicht so ganz
Aber was nicht ist kann ja noch werden.

   

Na, alles klar bei euch?
Ich tauche gleich wieder unter
copyright©Fil Koniaris, Hinwil-Hadlikon