Meine Aquilaufbahn / Dezember 2000

Hi zusammen,
Nun beschreibe ich euch ein wenig meine Laufbahn zur Aquaristik. Sie begann eigentlich ziemlich spät so mit dreissig schaute ich immer wieder in irgenwelche Aquarien und fand es nicht sehr interesannt wie die Fischli hin und her schwimmen. Aber irgend etwas magisches musste es haben, weil ich immer wieder reinschaute.
Dann lernte ich Monica kennen und schau einer an, sie hatte ein mit Malawi Barschen besetztes Aquarium. Aber sonderlich angetan war ich nicht, bis auf na ja einen Fisch, den ich hässlich fand.Aber wieso suchte ich in immer als ersten Fisch im Becken wenn ich mal nachschaute.
Es war ein Wabenschilder Wels. Aber auch da schüttelte es mich noch nicht wach um was selber zu machen. Ich durfte dann als Monica mit der Meerwasser Aquaristik startete die Süssibecken pflegen. Fischli futtern, Wasserwechsel machen, natürlich unter ihrer Anleitung.

Bevor Monica aber mit dem Meerwasser startete, besuchten wir das Aquariengeschäft von Rüegg in Dietfurt. Da wars dann geschehen. Ich durfte die Höhen und Tiefen der Aquaristik in 24 Std. erleben. Zuerst stand ich wie festgewurzelt vor einem grossen Schaubecken mit zwei schwarze Rochen drin mit weissen Punkten. Es war faszinierend diesen Tieren zuzusehen. Dann schaute ich mich weiter um und fand noch einen Barsch der mir gefiel. Trotz Monicas Warnungen kaufte ich und setzte in ins Becken. Es begann für das Tier eine Hetzjagd ohne Ende und das in der Nacht, am morgen war der arme Tod. Ich schwor mir nie mehr einen Fisch zu kaufen.

Nun begann Monica mit der Meerwasseraquaristik und mir viel das Süssibecken in die Hände, zuerst wurden natürlich weiter diese Barschen gepflegt.
Bis ich irgendwann mal bei meine Händler schwarze Welse mit weissen Tupfen und leichten weissen Flossensäumen sah. Dann noch die Gelbsaumwelse ach ich war wie verdreht und so doof wie jeder der sich nicht informiert. Die Barsche attackierten nun die Gelbsaumwelse und nach einer Woche sahen die Flossen schlimm aus. Jetzt erst begann ich mich zu informieren. Und musste feststellen das die Barsche fehl am Platz sind.
Monica war dann sehr Kooperativ (danke Schatz) und ich durfte die Barsche einem Freund von ihr schenken.
Dann wars passiert ich interessierte mich fast nur noch für die Welse. Ob es nun das sanfte gleiten durchs Wasser ist oder die Formen, ich kanns nicht sagen, ich finde sie einfach faszinierend.
Trotzdem hab ich ein paar kleinere Schwimmfischli, die trotzdem noch etwas Leben geben im Aquarium.
Mein Traum bleiben natürlich die Rochen, die ich bis heute noch das grösste und faszinierenste finde in der Aquaristik. Vielleicht irgendwann mal werde ich mir welche zulegen aber für den Moment und in absehbarer Zeit bleibt es ein Traum.

Hier versuche ich die wichtigsten Daten chronologisch auf zulisten

so viele Tiere und so wenig zu sehen

Die kleine Rasselbande
09. 2003 / Hab ich genug von Welsen
Es war schon Oktober als ich meine Krise bekam.
Ich hatte kaum noch Freizeit, Fischli da, Fischli dort es wurde immer ermüdenter. Vor allem hatte mich die Zucht doch viel Arbeit gekostet.
Ich machte mal einen Schlussstrich und zog meine Bilanz.
Ich hatte so viel schöne Tiere und bekamm sie nicht zu sehen, die Reinigungen aller Becken nervte mich auch immer mehr. Also was konnte ich trotz des Frustes machen das ich noch Spass am Hobby finde.
Eins wurde mir klar auf ein Becken reduzieren allerdings ein etwas grösseres Becken. Bei den Tieren tat ich mich dann wirklich echt schwer aber ich kamm nicht durm herum, all die ruhigen mussten gehen.
Ich wollte Leben im Becken keine unsichtbaren Tiere die ab und an mal zu sehen sind.
Also wurden nur noch der Wabi, die zwei Panaque Arten LDA 31 und L 190 behalten und natürlich der Buddli, der mir immer zu zwinkert und die Schwimmfischli natürlich alle inklusive den Corydoras.
Verkauft wurden die L 081 / L 134 / L 183 / braunen Antennenwelse/ albino Antennenwelse

Das neue Becken

nach so einem Jahr

01. 2005 / Neues Aquarium (860Liter) mit neuer Filtertechnik
Das neue grosse Aquarium
Es war ein Dezembertag wie jeder andere auch, dachte ich, als ich Abends nach Hause kam.
Doch dem war nicht ganz so, mein Schatz eröffnete mir einen Deal den ich kaum ablehnen konnte. Sie könnte ein ziemlich neues Becken übernehmen und ich könnte ihr auch erst zwei Jahre altes Becken haben.
Dies änderte alles, aus dem etwas zum Alltag gewordenen kühlen Dezembers wurde schlagartig wieder ein hecktischer und voller Planung steckender Dezember. Die Planung schildere ich jetzt nicht bis ins Detail, den das würde den Rahmen sprengen. Nur ganz kurz wie es geplant und verlaufen ist, auch dank vielen Helfern die wir hatten. In ein Hundert Liter Becken kamen meine heicklen Panaquen rein, plus die Melini und der Budli und die Sturisomas. Beim Händler deponierte ich den Rest der Fische. Mein altes Becken kam nun in das Wohnzimmer. Dort kamen Monicas Korallen und die Fische rein. In weitere vier kleinere Behätnisse kamen Lebende Steine, Anemonen und einige weiter Fische. Bei uns sah es wie auf einer Baustelle aus. Draufhin stellte ich mein neues Becken an seinen neuen Standort. Ich beschloss dann das Becken nicht ganz zu fühlen weil ich die Verrohrung und den Filter noch machen musste. So lief zuerst nur der Aussenfilter und ich beschloss das Becken erst ein zufahren. Dann wurde Monicas neues Becken gestellt und eingeräumt. Ich machte danach meine Instalation am Aquarium und konnte das Unterfilterbecken in Betrieb nehmen.
Zum neuen Aqurium gibts eigentlich nicht viel zu erzählen ausser natürlich dem Filterbecken oder Technikbecken oder auch Unterschrankfilter genannt.
Die Vorlage für das Technikbecken gab mir Andreas Fuchs durch, ich war mal bei im und war ganz fasziniert von dem Teil.
Den Nachteil den ich habe ist das etwas zu tiefe Möbel, so musste ich die zwei Mattewürfel fast komplett zusammen drücken das die überhaupt in das Tecnikbecken reingelegt werden konnten. Eine Nachfüllanlage ist auch installiert damit das Technikbecken durch die Verdunstung nicht trocken läuft. Somit habe ich immer einen konstanten Wasserpegel. Und sollten irgendwann mal die Mattefilter verstopfen steigt der Wasserstand in den Würfel und läuft schlimmsten fals über deren Kante und geht dann ungefiltert wieder zurück. Aber noch habe ich keine solchen Probleme.
Die Abdeckung hab ich selber gebastelt und wie mir scheint ist die auch ganz gut gelungen. Hier meine kleine: Bauanleitung für die Abdeckung.
Anfangs Februar hab ich alle Tiere wieder eingsetzt und meine Sturisomas haben gleich wieder abgelaicht.
Ich möchte mich noch ganz herzlich bei allen Bedanken die uns geholfen haben beim Umzug.


Frisch gereinigt am neuen Standort

10.01.05 Das Becken wird befüllt

07.02.05 Eine noch ziemlich karges Becken

12.07.05 Das Becken erhält etwas mehr Inhalt

13.20.06 Das Becken gefälllt immer besser

20.06.07 Die Pflanzen Welt hatte etwas gelitten
04.01.2008 Das 200 Liter wird wieder aktiviert
Durch gewisse Umstände gab Monica nacheinander diverse Aquarien auf, während dessen ich nicht vergrössert hatte, das Problem bei vielen interessierten Aquarianern. So haben wir heute nichts mehr an Meerwasseraquarien, nur noch meine Süsswasserbecken.
So konnte ich mein 110Liter Becken durch das frei gewordene 200Literbecken ersetzten wo ich auch speziell versuchen werde die Hemichromis cristatus nach zu züchten, nach einer Einlaufzeit von drei Wochen wurde das Becken am 04.01.2008 mit den Tieren besetzt.
 
copyright©Fil Koniaris, Hinwil-Hadlikon
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